Meine Lieblingsbücher
Ihr wisst ja, in mir schlummert eine Buchhalter-Seele. Und die sorgt dafür, dass ich seit 1992 jedes Buch notiere, das ich lese. Mitsamt Seitenanzahl und Bewertung. Gerade habe ich die alten Listen mal durchgeschaut und dachte, ein paar von Euch Leseratten interessieren vielleicht meine absoluten Lieblinge. Ich selber finde es spannend, wie sich der Geschmack über die Jahre doch verändert hat. Wir fangen an mit dem Jahr 1992, da war ich süße 16. Meine kunterbunten Lieblingsbücher damals (es fehlt: Kenneth Roberts’ “Nordwest-Passage”):
Im Jahr drauf blieb es ernst, dominiert von dem, was wir in der Schule durchnahmen, und ich blieb ein wenig bei meinem Irland-Trip (mit “Girl with green eyes” von Edna O’Brien) und meiner Steinbeck-Schwärmerei. Es fehlt “Zelda” über F.Scott Fitzgeralds Frau, geschrieben von Nancy Milford:
Weiter geht’s mit 1994, einem Kitsch-Lesejahr, so wie es aussieht. Jedenfalls stand Barbara Wood ganz vorne auf meiner Liste, die Liebesromane schreibt, in denen es aber um wahre politische Geschichten geht, also beispielsweise um die Geschichte von Kenia.
1995 war das Abi-Jahr, danach erster Job bei der SZ, Anfang des Studiums, und natürlich unsterblich verliebt. Daher nur zwei Lieblingsbücher: Das Paradies von Barbara Wood und Frankenstein: Or, the Modern Prometheus von Mary Shelley. 1996 war es dann ein wahres Kuddelmuddel (Verrückt in Alabama ist nach wie vor eines meiner absoluten Lieblinge, ein unglaubliches Buch!):
1997 gab es nur drei Autoren für mich: Kirk Douglas, Douglas Adams und Armistead Maupin:
1998 war es ähnlich, aber da kamen wieder einige Kitschautoren dazu:
Sehr faszinierend fand ich Arundhati Roy, und eine meine Lieblingsautorinnen ist und bleibt Dawn Powell. Entdeckt beide 1999:
Das tolle Jahr 2000 brachte in den ersten 3 Monaten wunderbare neue Lieblingsbücher, danach kam nichts mehr. Etwas geprägt vom Amerikanistik-Studium, und wirklich empfehlenswert für alle, die Autobiografien mögen ist das Buch von Russell Means:
Mein Lieblings-Monty-Pyhton Michael Palin hat auch Bücher geschrieben, falls Ihr das nicht wusstet. Eines davon habe ich sogar in einer signierten Ausgabe (und hier die Lieblinge von 2001):
Ab ins Jahr 2002, da habe ich viele deutsche Autoren gelesen, die mich aber irgendwie nicht sehr umgehauen haben…
2003 wieder eher ein Kuschelromanjahr:
2004 fand ich von den 31 gelesenen Bücher einige gut, aber keines sehr gut. Schade eigentlich… 2005 war dann das Podcast-Jahr, ab hier kennt Ihr die Bücher also:
2006 habe ich so wenig gelesen wie noch nie, nur 9 Bücher! Die besten 2 davon:
2007 ging es dann wieder besser, und meine Lieblinge waren und mir alle noch sehr gut in Erinnerung sind:
Und schon sind wir in der Gegenwart, nach dem längsten Blogeintrag von SiM, den es wohl je gab. Die Bücher des Jahres 2008 (tatatataaaaa), ausgewählt aus 44 gelesenen Büchern und 13493 Seiten (Genauigkeit muss sein!):
Und erst jetzt fällt mir auf, dass das fast nur deutschsprachige Autoren sind! Fast… Tja, die Zeiten ändern sich! Und vielen Dank an alle von Euch, die mir in den vergangenen drei Jahren Bücher geschickt haben – manche davon warten noch geduldig darauf, gelesen zu werden. Und alle werden irgendwann hier landen. Auf ein lesereiches 2009!











































































































Ich mache seit 2005 diesen Podcast hier, und ich liebe es nach wie vor. Eigentlich bin ich Journalistin. Mehr zu mir gibt es 





