Archiv der Kategorie "Surf- und Internettipps"

Twitter und Facebook bestücken

Mal wieder überdenke ich meine “Kommunikationsstrategie”. Wie alle zwei Wochen mittlerweile. Schlümm, oder? Naja. Jedenfalls hat eine kleine aber feine Umfrage unter meinen Twitter-Followern einige Ergebnisse gebracht, die ich Euch mitteilen möchte.

Zunächst mal: Was muss eine App können, damit ich sie benutze? Sie muss klar auf Mac und iPod Touch laufen. Sie muss mehrere Accounts unterstützen (ich hab bei Twitter immerhin @annikrubens, @simupdate und @slowgerman) und sie muss gleichzeitig bei Facebook posten können.

Ich hatte eine Zeit lang Seesmic ausprobiert und fand das auch gut, dann landete ich bei Tweetdeck und fand es besser. Beide haben allerdings irgendwie ganz schön Energie gezogen und meinen Mac verlangsamt, was nervt.

Die Umfrage hat jetzt ergeben: Meine User nutzen vor allem Tweetie und Echofon sowie HootSuite. Nachdem ich Tweetie und Echofon schon vor einigen Monaten getestet (und nicht für gut befunden) habe, hab ich mich an HootSuite rangemacht.

Positivliste: Supernettes Layout mit großer Eule. Auf sowas steh ich ja total. Mädchenkram, ich weiß. Also weiter: Großer Vorteil: Mit HootSuite kann ich auch meine Facebook-Fanpages für Ersatz.TV, Slow German und Schlaflos in München bestücken. Sehr komfortabel. Außerdem habe ich ein “Hootlet”, also einen kleinen Link in meiner Lesezeichen-Leiste, auf den ich einfach klicke, wenn ich eine Internetseite interessant finde. Schon öffnet sich ein HootSuite-Fenster mit dem Link bereits eingebaut und ich kann ihn verbreiten. Was noch? Es gibt Statistiken, eine iPhone-App, ein Firefox-Plugin und ich kann meinen RSS-Feed automatisiert auf die Social Networks posten lassen. Sehr praktisch. Einwände? Bislang keine. Kann sich aber in 2 Wochen ändern…

Genial: Backupify

Ich habe vor einiger Zeit von Backupify geschrieben. Nun habe ich den Dienst einige Zeit getestet und bin begeistert. Backupify hat den Untertitel “Secure your online life”. Hier werden also Backups gemacht von den Daten, die wir in der Wolke haben. Also von Twitter, Flickr, Wordpress, GMail und so weiter. Ich habe mein Konto zum Glück noch im Januar eingerichtet, als alles kostenlos war. Ich habe überhaupt keine Angst, meine Online-Daten zu verlieren. Aber ich finde es schade, dass ich sie eigentlich nicht “konservieren” kann. Das geht jetzt. Kleines Beispiel: Backupify hat meinen Twitter-Account als PDF gespeichert. Schön übersichtlich gegliedert, und 342 Seiten lang. Das ist doch super! Mein SiM-Blog hier wird als handliches ZIP-File gesichert, kann ich mir also auch runterladen (gut, das geht per FTP auch). Facebook wird zum XML-Feed mit einzelnen JPGs der eingebundenen Bilder. Nicht ganz so hübsch und nicht offline nutzbar. Aber immerhin. Allein die Twitter-Funktion reicht mir schon, um Backupify weiter zu nutzen. Ich habe es so eingestellt, dass es jede Woche eine Backup macht – und mich per Mail benachrichtigt. So kann ich einmal im Monat meine Dateien auf eine Festplatte laden und hab alles gesichert.

Backupify – Backup der Wolke

Ich hab diesen Tipp bei net@night gehört und Kirsten hat mich daran erinnert: Es gibt diesen Service namens Backupify, und der speichert Daten, die Ihr im Cloud Computing abgelegt habt. Also Eure Infos von Twitter, Wordpress, Facebook, Flickr und GMail und so weiter. Wenn Ihr bis Ende Januar ein Konto dort anlegt, ist und bleibt es kostenlos. Danach werden die Funktionen für kostenlose Accounts eingeschränkt. Also: Mitmachen und ausprobieren! Hier der Link: Backupify :: Secure Online Backup and Archiving for Gmail, Facebook, Twitter, and Wordpress.

Selber podcasten mit Huffduffer

Ich hab es vor einiger Zeit selber mal gemacht und ich weiß nicht, warum es nicht mehr davon gibt! Von was? Von Podcasts ohne Mikrofon. Denn ein Podcast ist ja einfach eine Serie von Dateien. Die sind miteinander verbunden. RSS-Feed und so. Aber was ich eigentlich sagen will: Man kann auch podcasten, ohne was zu sagen. Indem man nämlich einfach bereits vorhandene Dateien im Internet zusammensucht und mit Feed verbindet. Bei mir war das damals “Anniks Schmankerl” – da habe ich meine Lieblingsfolgen verschiedener Podcasts zusammengeklaubt und in einen Podcast gepresst. Thomas hat mir nun den Link zu einem Dienst geschickt, der das für Euch macht – also legt los! Das Ding heißt Huffduffer.

Kochplaner

Jens hat mir diesen Link empfohlen, und falls Ihr Euch für 2010 vorgenommen habt, wieder öfter selber zu kochen und vor allem gesünder zu leben, könnte das interessant sein. Der Kochplaner stellt nämlich für die ganze Woche Rezepte zusammen und die Zutaten kann man sich dann gleich ausdrucken als Einkaufsliste. Ich muss das mal testen, ob es auch wirklich funktioniert – und schmeckt…

Collaboration im Web 2.0

Ein letztes Werk für dieses Jahr: Ich habe einen weiteren, vierten Artikel für chip.de geschrieben. Diesmal wird erklärt, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit das Internet uns heute bietet – von Open Source bis Coworking, von Cloud Computing bis Mashups, Crowdsourcing und so weiter… Schmökert rein, wenn es Euch interessiert!