17. Februar 2010 | Kategorie Surf- und Internettipps | Kommentar schreiben
Also ich wollte gerade Buzz ausschalten, um es ein andermal wieder zu testen, wenn es mich mehr interessiert. Also hab ich das (eigentlich) intuitive gemacht: Die Einstellungen aufgerufen. Alle Reiter durchgeklickt – nichts. Die Lösung liegt zum Glück noch näher, und zwar einfach ganz unten auf dem Google-Mail-Bildschirm. Dort gibt es den Button, um Buzz zu deaktivieren. Hier kann man übrigens auch den Chat ein- oder ausschalten. Praktisch. Falls Ihr auch schonmal gesucht habt, hab ich das hiermit für Euch festgehalten.
Wer gleich das ganze Profil und alle Buzz-Einträge etc. löschen will sowie alle Links kappen, der kann auf diesen Link klicken – hier steht ganz unten ein Link zum “Deaktivieren”. Danke für diesen Tipp an Holger!
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14. Februar 2010 | Kategorie Surf- und Internettipps | 5 Reaktionen
Da sich genau diese Strategie so oft ändert, halte ich sie jetzt hin und wieder mal fest. Also – was nutze ich wie? Fangen wir an mit Inhalten, die ich verbreiten möchte:
Wie ich meine Podcasts derzeit mache, könnt Ihr hier lesen.
Dass ich Farmville spiele, wisst Ihr. Mehr dazu hier. Kommen wir also zu den Neuigkeiten:
Längere Artikel (wie diesen hier) schreibe ich auf das Blog. Dazu nutze ich Wordpress. Durch zwei Plugins werden die Inhalte gleichzeitig an Twitter und Facebook weitergegeben. Wenn ich das möchte, geht auch eine E-Mail als Newsletter raus (per Post Notification, aber: Problem mit Umlauten!). Wordbook sendet den Inhalt zu Facebook, Twitter Tools sendet ihn an Twitter. Falls ich einen Surftipp entdecke, nutze ich den “DirektBloggen“-Button, den ich von Wordpress in meine Browser-Menüleiste gezogen habe. Sehr praktisch.
Kürzere Ideen kommen nur zu Twitter und Facebook. Dazu nutze ich entweder TweetDeck oder HootSuite. HootSuite hat auch einen praktischen Browser-Button, das Hootlet. Bei beiden Diensten brauche ich den Inhalt nur einmal eingeben und er landet auf beiden Portalen, ggf. auch auf Fanseiten von Facebook (bei HootSuite).
Ein eigens eingerichtetes SiM-Twitter-Konto postet direkt auf SiM, hier rechts im Kasten. So kann ich Neuigkeiten schnell über Twitter auf das Blog posten. Sehr praktisch.
Ganz klar ist: Ich nutze vor allem Facebook. Für alles. Eine wunderbar übersichtliche und schöne Seite, mit der ich mit Euch und mit Kollegen/Freunden in Kontakt bleiben kann. Dazu habe ich Fanseiten für meine Podcasts eingerichtet.
Was Netzwerke angeht, so nutze ich eigentlich nur XING aktiv. Linkedin und Plaxo habe ich zwar auch, bin aber nie freiwillig dort. Bei XING wechsele ich immer wieder zwischen Premium Account und kostenlosem Konto hin und her – je nach Laune.
Noch zu den Spielereien: Fotos lade ich bei Flickr hoch, und zwar die SiM-auf-Weltreise-Fotos direkt per E-Mail, da leite ich sie einfach weiter an meine spezielle Flickr-Mailadresse und füge sie dort nur noch dem richtigen Set hinzu. Andere Fotos lade ich mit dem Flickr Uploader hoch.
Dann habe ich Last.FM mit einer kleinen Software auf dem Rechner. Wenn ich einen meiner vielen iPods anschließe, dann scrobbelt die Software die Titel. Bedeutet: Ihr könnt dann auf Facebook und auf last.fm lesen, was ich so höre. Das sollen natürlich vor allem Podcast-Tipps für Euch sein.
Schwieriger wird’s, wenn ich Inhalte mitbekommen möchte. Hier habe ich wie viele andere auch das Problem, dass ich ständig denke, ich verpasse etwas. Ich frage mich manchmal, ob die Menschen bei Einführung des Fernsehenes auch ständig dachten, sie verpassen was, wenn sie ausschalten? Naja. Jedenfalls habe ich auch da verschiedene Strategien.
Alle meine Mailadressen (ca. 13) laufen in GMail zusammen. Dort werden sie automatisch gefiltert. Alles in Richtung Newsletter oder Werbung landet in einem speziellen Filter, den ich nur einmal pro Woche anschaue. Höchstens. Nachrichten von XING, Twitter, MySpace und so weiter landen in einem “Web 2.0″-Ordner, der wird ebenfalls selten gecheckt. Elektronische Rechnungen landen im Rechnungs-Ordner, damit ich sie alle paar Wochen mal ausdrucken und archivieren kann für die Steuer. Viele Dinge mit bestimmten Suchwörtern oder nicht abbestellbare Newsletter landen ebenfalls über einen Filter direkt im Papierkorb. Was übrigbleibt, sind wirklich nur noch die “richtigen” Nachrichten. Desktop-Warner habe ich abgeschaltet, damit man nicht sofort alles liegenlässt, um die neuen Mails anzuschauen. Das ist unnötig. GMail ist bei mir immer in einem Tab offen, daneben der Google Kalender. Beides öffnet sich sofort, wenn ich den Firefox einschalte.
Facebook checke ich immer in Realtime, da ist immer ein Firefox-Reiter offen. Twitter bekomme ich seltener mit, checke ich meistens nur über meinen iPod Touch und dort über Tweetdeck, weil das schön übersichtlich ist.
Kommen wir zu den traditionellen Medien!
Zeitungen: Ich habe einige RSS-Reader ausprobiert und bin mit keinem richtig zufrieden. Derzeit nutze ich mal wieder den Google Reader. Hier laufen alle möglichen RSS-Feeds rein, vieles rund um Podcasting, das Internet, allgemeine Nachrichten. Nach wie vor finde ich es schade, dass man Nachrichten nicht nach Wörtern filtern kann. So würde ich alles zum Thema “Bundesliga” ausblenden – würde mir viel Zeit sparen! Artikel, die ich für die Arbeit eventuell brauchen könnte, markiere ich mit einem Stern. Artikel, die für Euch interessant sein könnten, markiere ich mit “empfehlen”. Dadurch landen sie automatisch auf meiner SiM-Blogseite rechts unten in einem Kasten und hier.
Radio: Ich höre hin und wieder live Radio, aber eher selten. Ansonsten ziehe ich mir mein Radioprogramm als Podcasts per iTunes herunter und höre es dann wann ich möchte. Sendungen, die keinen Podcast haben (shame on you!), nehme ich mir mit der Software RadioLover auf und höre sie dann ebenfalls über iTunes und iPod.

Fernsehen: Ich habe einen eyeTV-USB-Stick (Foto) am Mac hängen, und alle 2 Wochen gehe ich das Fernsehprogramm anhand verschiedener gespeicherter Suchen durch. Ich suche nach Lieblingsmoderatoren, Stichworten, Prominamen, Genre. Dann nehme ich diese Sendungen zeitgesteuert am Mac auf, lasse sie mir für den iPod Touch vorbereiten und streame sie dann an den iPod Touch, der mit einem Composite-Kabel (Foto) am normalen Fernseher im Wohnzimmer hängt.
Was nutze ich gar nicht? MySpace. Ganz klar. Häßlich, zusgespammt und für Nicht-Musiker sinnlos. World of Warcraft geht ebenso an mir vorbei wie früher Second Life. Die neuen mobilen Lösungen wie Foursquare gehen an mir vorbei, weil ich kein Smartphone habe. Ich nutze auch keine Sociables, also diese kleinen Logos hier unten, mit denen man Artikel weiterempfehlen kann. Auch Friendfeed hat sich mir nie erschlossen. Und Buzz ignoriere ich noch etwas.
Habe ich was vergessen? Oder wollt Ihr Eure Strategie verraten? Dann her damit!
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4. Februar 2010 | Kategorie Surf- und Internettipps | 5 Reaktionen
Mal wieder überdenke ich meine “Kommunikationsstrategie”. Wie alle zwei Wochen mittlerweile. Schlümm, oder? Naja. Jedenfalls hat eine kleine aber feine Umfrage unter meinen Twitter-Followern einige Ergebnisse gebracht, die ich Euch mitteilen möchte.
Zunächst mal: Was muss eine App können, damit ich sie benutze? Sie muss klar auf Mac und iPod Touch laufen. Sie muss mehrere Accounts unterstützen (ich hab bei Twitter immerhin @annikrubens, @simupdate und @slowgerman) und sie muss gleichzeitig bei Facebook posten können.
Ich hatte eine Zeit lang Seesmic ausprobiert und fand das auch gut, dann landete ich bei Tweetdeck und fand es besser. Beide haben allerdings irgendwie ganz schön Energie gezogen und meinen Mac verlangsamt, was nervt.
Die Umfrage hat jetzt ergeben: Meine User nutzen vor allem Tweetie und Echofon sowie HootSuite. Nachdem ich Tweetie und Echofon schon vor einigen Monaten getestet (und nicht für gut befunden) habe, hab ich mich an HootSuite rangemacht.
Positivliste: Supernettes Layout mit großer Eule. Auf sowas steh ich ja total. Mädchenkram, ich weiß. Also weiter: Großer Vorteil: Mit HootSuite kann ich auch meine Facebook-Fanpages für Ersatz.TV, Slow German und Schlaflos in München bestücken. Sehr komfortabel. Außerdem habe ich ein “Hootlet”, also einen kleinen Link in meiner Lesezeichen-Leiste, auf den ich einfach klicke, wenn ich eine Internetseite interessant finde. Schon öffnet sich ein HootSuite-Fenster mit dem Link bereits eingebaut und ich kann ihn verbreiten. Was noch? Es gibt Statistiken, eine iPhone-App, ein Firefox-Plugin und ich kann meinen RSS-Feed automatisiert auf die Social Networks posten lassen. Sehr praktisch. Einwände? Bislang keine. Kann sich aber in 2 Wochen ändern…
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3. Februar 2010 | Kategorie Surf- und Internettipps | 2 Reaktionen
Ich habe vor einiger Zeit von Backupify geschrieben. Nun habe ich den Dienst einige Zeit getestet und bin begeistert. Backupify hat den Untertitel “Secure your online life”. Hier werden also Backups gemacht von den Daten, die wir in der Wolke haben. Also von Twitter, Flickr, Wordpress, GMail und so weiter. Ich habe mein Konto zum Glück noch im Januar eingerichtet, als alles kostenlos war. Ich habe überhaupt keine Angst, meine Online-Daten zu verlieren. Aber ich finde es schade, dass ich sie eigentlich nicht “konservieren” kann. Das geht jetzt. Kleines Beispiel: Backupify hat meinen Twitter-Account als PDF gespeichert. Schön übersichtlich gegliedert, und 342 Seiten lang. Das ist doch super! Mein SiM-Blog hier wird als handliches ZIP-File gesichert, kann ich mir also auch runterladen (gut, das geht per FTP auch). Facebook wird zum XML-Feed mit einzelnen JPGs der eingebundenen Bilder. Nicht ganz so hübsch und nicht offline nutzbar. Aber immerhin. Allein die Twitter-Funktion reicht mir schon, um Backupify weiter zu nutzen. Ich habe es so eingestellt, dass es jede Woche eine Backup macht – und mich per Mail benachrichtigt. So kann ich einmal im Monat meine Dateien auf eine Festplatte laden und hab alles gesichert.
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