12. August 2010 | Kategorie Allgemein | Eine Reaktion
Ich habe jetzt mal geschaut, was der Kindle kostet. Der neue. Der ganz kleine, also mit W-LAN. Bei den 158,99 Dollar sind schon 19,99 für ein Netzteil dabei. Schadet nicht. Versand 26,97 Dollar, schön schräger Betrag. 15 Dollar gibt’s Ermäßigung auf das Netzteil, es kostet also 4,99$. Bleiben knapp 170, dann kommt noch die Mehrwertsteuer drauf und schon sind wir bei 203 Dollar, das sind 152 Euro. Zum Vergleich: Der Sony Pocket eReader kostet derzeit zwischen 157 und 169 Euro, je nachdem wo man kauft. Also ungefähr das gleiche. Nachteile Kindle: Proprietäres Format, man kann ihn sich vorher nicht im Laden anschauen, Plastikgehäuse, derzeit ausverkauft, Lieferzeit, nur schwarz und weiß…
Weiterschmökern:
Ich habe jetzt mal geschaut, was der Kindle kostet. Der neue. Der ganz kleine, also mit W-LAN. Bei den 158,99 Dollar sind schon 19,99 für ein Netzteil dabei. Schadet nicht. Versand 26,97 Dollar, schön schräger Betrag. 15 Dollar gibt's Ermäßigung auf das Netzteil, es kostet also 4,99$. Bleiben knapp 170, dann kommt noch die Mehrwertsteuer drauf und schon sind wir bei 203 Dollar, das sind 152 Euro. Zum Vergleich: Der Sony Pocket eReader kostet derzeit zwischen 157 und 169 Euro, je nachdem wo man kauft. Also ungefähr das gleiche. Nachteile Kindle: Proprietäres Format, man kann ihn sich vorher nicht im Laden anschauen, Plastikgehäuse, derzeit ausverkauft, Lieferzeit, nur schwarz und weiß...
12. August 2010 | Kategorie Allgemein | 7 Reaktionen

Eines vorneweg: Das hier ist kein Fachartikel. Kein Testbericht. Das sind nur die Gedanken, die ich mir in letzter Zeit so mache und die ich gerne zur Diskussion stellen würde. Also:
Warum überhaupt ein eReader? Ich habe gemerkt, dass viele Menschen – und vor allem Leseratten – angewidert das Gesicht verziehen, wenn sie statt eines Buches aus Pappe und Papier plötzlich ein elektronisches Gerät in der Hand halten sollen. Das lasse ich nicht gelten. Der eReader muss kein Ersatz des Buches sein, aber er kann eine nützliche Ergänzung sein. Und außerdem bin ich ein Technik-Fan, also hier schonmal 1:0 für den Reader. Außerdem sehe ich durchaus einige Vorteile: Zum einen kann ich mich nie entscheiden, welche Bücher ich auf Reisen mitnehmen soll – mit einem eReader könnte ich viele mitnehmen und müsste trotzdem nur 200 Gramm tragen. 2:0 für den Reader. Und letztlich: Ich lese vor allem englischsprachige Bücher – und die Taschenbücher sind oft grottig. Dunkelgraues Papier, zu eng bedruckt bis in den Falz, kein schönes Lese-Erlebnis. Da wäre mir ein Bildschirm wirklich lieber. 3:0 für den Reader.
Die Haptik: Stimmt, es hat schon was, ein Buch in der Hand zu halten. Vor allem ein Hardcover-Buch. Aber das kann auch ganz schön mühsam sein, vor allem bei dicken Schinken. 4:0 für den Reader. Wobei es Unterschiede gibt: Im direkten Vergleich finde ich zum Beispiel das Alugehäuse des Sony eReader viel angenehmer als das Hartplastik-Gehäuse der anderen Hersteller.
Die Auswahl: Der große Knackpunkt. Nichts übertrifft derzeit die Auswahl an Titeln in einem Buchladen oder im Online-Buchhandel. Es werden so viele Bücher auf den Markt geschleudert, dass sie ohnehin kein Mensch lesen kann. Dagegen sucht man in den meisten eBook-Stores vergeblich nach großen Namen. Ich habe mal den Test gemacht und Namen wie Stephen King, John Steinbeck, Nick Hornby und Paul Auster eingegeben – erschreckende Ergebnisse! Bei eBooks ist es also noch so, dass man eher schaut, was es gibt und sich daraus dann was aussucht, anstatt dass man was bestimmtes gerne lesen würde und das dann gezielt kauft. Schade, aber das ändert sich hoffentlich noch. Und: So sehr sich alle gegen das geschlossene System des Amazon Kindle wehren – ich habe im dortigen Store am meisten gefunden, was mich interessieren würde. Bei Thalia oder Libri und so weiter war die Auswahl für meinen Geschmack eher mau. 4:1 für den Reader.
Der Preis: Zunächst mal muss ein Reader her, das ist klar. Die kosten derzeit so an die 200 Euro mindestens (169 der Sony Pocket, ähnlicher Preis der aus USA importierte neue kleine Kindle). Dann kommen die Bücher – und da finde ich die eBooks nach wie vor zu teuer. 19,90 Euro kostet ein Hardcover-Buch, also mitsamt Herstellung und vor allem der Möglichkeit, es nach dem Lesen wieder zu verkaufen. eBooks liegen gar nicht so weit drunter, wie man meinen möchte. Ich wäre bereit, bis zu 12 Euro für ein eBook zu bezahlen – mehr nicht. Immerhin fallen Druckkosten, Materialkosten und Vertrieb weg! 4:2 für den Reader.
Die Buchbeschaffung: Richtige Bücher bekommt man fast überall – im Laden, im Bahnhofkiosk, online. Sie werden portofrei zugeschickt. Nachteil: Man muss warten. eBooks lädt man sich runter, das geht in der Regel ganz schnell. Wenn man einen Computer hat – oder einen Reader mit WLan oder anderer Internetverbindung. Da würde ich also den Punkt eher noch dem Reader geben – bei dem hat man nach einigen Sekunden das, was man will, vor sich. Auch nachts und in anderen Ländern. 5:2 für den Reader.
Verleihen und verkaufen: Gelesene Bücher kann man weiterverleihen oder verkaufen oder verschenken. eBooks in der Regel nicht. Wobei immer mehr Stadtbüchereien dazu übergehen, eine online-Ausleihe einzuführen. Bis das System ausgereift ist, 5:3 für den Reader.
Formate: Ein Buch gibt es im Hardcover und broschiert, fertig. Bei den eBooks muss man sich durch verschiedene Formate durchwursteln. Amazon hat sein eigenes Kindle-Format, in Europa ist das ePub verbreitet, dann noch das gängige PDF und so weiter und so fort. Und keine weiß, wie es in Zukunft weitergeht. Daher kann es sein, dass man beim Kauf eines Readers genau auf das falsche Pferd setzt – und der Reader beispielsweise keine DOCs anzeigen kann oder keine Grafiken. 5:4 für den Reader.
Fazit: Es ist fast unentschieden. Aber ein Punkt kommt noch hinzu: Der “Ich-will”-Faktor. Ich will einen Reader. Einfach mal um zu sehen, ob ich ihn nutze und bei welchen Gelegenheiten er Sinn macht. Und weil ich eventuell selber Bücher als eBooks erstellen möchte. Das echte Buch wird er bei mir nicht ersetzen, und ich finde auch es ist schöner, ein Buch zu verschenken als einen Gutschein für ein eBook. Aber die neue Technologie ist toll, und daher ist nur noch die Frage: Kindle oder Sony? Die anderen machen mich alle nicht an, und das iPad ist kein e-Ink-Gerät, also keine Alternative für mich (und immer noch zu teuer!!!). Eines von diesen beiden wird’s also werden (wobei der Vorteil ist, dass ich den Sony-Reader schonmal anfassen konnte, den Kindle müsste ich im Sack kaufen…)
Sony Pocket eReader
Amazon Kindle (gerade ausverkauft!)
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Eines vorneweg: Das hier ist kein Fachartikel. Kein Testbericht. Das sind nur die Gedanken, die ich mir in letzter Zeit so mache und die ich gerne zur Diskussion stellen würde. Also:
Warum überhaupt ein eReader? Ich habe gemerkt, dass viele Menschen - und vor allem Leseratten - angewidert das Gesicht verziehen, wenn sie statt eines Buches aus Pappe und Papier plötzlich ein elektronisches Gerät in der Hand halten sollen. Das lasse ich nicht gelten. Der eReader muss kein Ersatz des Buches sein, aber er kann eine nützliche Ergänzung sein. Und außerdem bin ich ein Technik-Fan, also hier schonmal 1:0 für den Reader. Außerdem sehe ich durchaus einige Vorteile: Zum einen kann ich mich nie entscheiden, welche Bücher ich auf Reisen mitnehmen soll - mit einem eReader könnte ich viele mitnehmen und müsste trotzdem nur 200 Gramm tragen. 2:0 für den Reader. Und letztlich: Ich lese vor allem englischsprachige Bücher - und die Taschenbücher sind oft grottig. Dunkelgraues Papier, zu eng bedruckt bis in
6. Juni 2010 | Kategorie Allgemein | 4 Reaktionen
Eines vorweg: Maike ist schuld. In ihrem Blog “Cookies and Monsters” hat sie davon berichtet, dass sie eine Patchworkdecke häkelt. Ich dachte erst: Soll sie nur. Dann hat sie aber ein Foto online gestellt, und das fand ich sooooo süß, dass ich dachte: Muss ich auch haben. Aber woher nehmen, wenn nicht nachts in Maikes Krankenhauszimmer einbrechen und stehlen? Also selber machen. Prompt bin ich am Freitag losgedüst und hab in einem kleinen Laden im Rosental Wolle gekauft und eine Häkelnadel. Dann hab ich mit Übungswolle drei Stunden geprobt und bin verzweifelt, weil das nicht klappen wollte. Und mittlerweile brauch ich für die einzelnen Quadrate nichtmal mehr eine Anleitung, das geht alles auswendig und total easy. Die Anleitung gab’s übrigens bei “The Royal Sisters”, und dazu hab ich mir noch eine Übersetzungsseite gesucht und eine Anleitungsseite für Doppelstäbchen. Dann ging’s eigentlich – sieht komplizierter aus, als es ist… Und ich hab seit meiner Kindheit nicht gehäkelt und damals nur Luftmaschen! Irgendwie cool, was eigenes “herzustellen”… Mal sehen, wie viele Quadrate es werden – und dann werden die zusammengenäht oder -gehäkelt…
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Eines vorweg: Maike ist schuld. In ihrem Blog "Cookies and Monsters" hat sie davon berichtet, dass sie eine Patchworkdecke häkelt. Ich dachte erst: Soll sie nur. Dann hat sie aber ein Foto online gestellt, und das fand ich sooooo süß, dass ich dachte: Muss ich auch haben. Aber woher nehmen, wenn nicht nachts in Maikes Krankenhauszimmer einbrechen und stehlen? Also selber machen. Prompt bin ich am Freitag losgedüst und hab in einem kleinen Laden im Rosental Wolle gekauft und eine Häkelnadel. Dann hab ich mit Übungswolle drei Stunden geprobt und bin verzweifelt, weil das nicht klappen wollte. Und mittlerweile brauch ich für die einzelnen Quadrate nichtmal mehr eine Anleitung, das geht alles auswendig und total easy. Die Anleitung gab's übrigens bei "The Royal Sisters", und dazu hab ich mir noch eine Übersetzungsseite gesucht und eine Anleitungsseite für Doppelstäbchen. Dann ging's eigentlich - sieht komplizierter aus, als es ist... Und ich hab seit meiner Kindheit nicht gehäkelt und damals nur Luftm
27. Mai 2010 | Kategorie Allgemein | Eine Reaktion
Ich hab mir das schon lange gewünscht. Also hab ich es einer Freundin geschenkt – und bin mitgefahren. Und zwar mit einer alten Dampflok quer durch München, eine Stunde lang. Immer mal wieder macht der Localbahnverein Tegernsee das, meist an Feiertagen. Auf den Isarbrücken bleibt der Zug stehen. Die ersten Waggons waren uralt mit Holzbänken, die hinteren waren diese typischen Wagen mit rotem Kunstleder, die kennt Ihr sicher. Die Lok hat unglaublich gestunken, also nicht die Lok selbst, sondern natürlich der Dampf, und danach hatte ich überall kleine schwarze Rußpartikel. Aber es war klasse! Die Fahrt ging auf Güterbahnstrecken, die man sonst nie sieht. Dadurch war es nicht wirklich idyllisch, aber spannend. Und der Zug war knallevoll. Ich kann’s nur empfehlen!
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Ich hab mir das schon lange gewünscht. Also hab ich es einer Freundin geschenkt - und bin mitgefahren. Und zwar mit einer alten Dampflok quer durch München, eine Stunde lang. Immer mal wieder macht der Localbahnverein Tegernsee das, meist an Feiertagen. Auf den Isarbrücken bleibt der Zug stehen. Die ersten Waggons waren uralt mit Holzbänken, die hinteren waren diese typischen Wagen mit rotem Kunstleder, die kennt Ihr sicher. Die Lok hat unglaublich gestunken, also nicht die Lok selbst, sondern natürlich der Dampf, und danach hatte ich überall kleine schwarze Rußpartikel. Aber es war klasse! Die Fahrt ging auf Güterbahnstrecken, die man sonst nie sieht. Dadurch war es nicht wirklich idyllisch, aber spannend. Und der Zug war knallevoll. Ich kann's nur empfehlen!