Buchtipp: Briefe aus New York
Helene Hanff (1917-1997) war von Herzen New Yorkerin. Lebte in einem winzigen Apartment und verteilte zu großen Feierlichkeiten wie Thanksgiving oder Weihnachten Lebensmittel in den Kühlschränken der Nachbarn, um sie für Feiern kühlzuhalten. Für die BBC machte sie jede Woche einen Radiobeitrag, die “Briefe aus New York“. Da erfährt man was von den Menschen, die um sie herum leben, und von den Hunden, die dazugehören. Man lernt, wie sich die New Yorker gegenseitig helfen – und ist erstaunt, dass Menschen in einer so großen Stadt nicht völlig anonym und abgekapselt sind. Die Briefe von 1978-1984 sind nun in Buchform erhältlich. Die ersten paar Seiten muss man sich erst reinfinden, aber dann verschlingt man die “Abenteuer” der New Yorkerin. Hat mich ein bißchen an die “Stadtgeschichten” erinnert von Armistead Maupin – nur halt vom anderen Ufer, in zweierlei Hinsicht…

Ich mache seit 2005 diesen Podcast hier, und ich liebe es nach wie vor. Eigentlich bin ich Journalistin. Mehr zu mir gibt es 










