Ein kleines Quiz

QuizWieland hat mir diese Fotos geschickt und dazu folgendes geschrieben: “Wer als erster rausfindet wo dieser SIMser gewesen ist bekommt eine freie Übernachtung bei 22.278578 114.24064 oder -38.145919 176.248982 (Google Maps) je nachdem wo ich dann gerade zu Hause bin.” Das ist doch mal ein Angebot, oder? Also: Macht mit! Eure Antworten einfach hier in die Kommentarfunktion, dann sehen wir, wer Erster wird!

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SiM war in Rom

RomIch war noch niemals in New York. Gut, das stimmt nicht, ich war schon 3 Mal dort. Aber ich war wirklich noch niemals in Rom, und darüber hat Udo Jürgens nunmal kein Lied gemacht. Wobei – so ganz stimmt auch das nicht. Immerhin war ich mal in einem Zug auf dem Romer Hauptbahnhof, der dort irgendwie umgekoppelt wurde. Und da stiegen Nonnen ein und aus, obwohl der Bahnsteig zu kurz war und sie übers Gleisbett laufen mussten. An mehr erinnere ich mich nicht. Anyway – mein lieber Hörer Scott war in Rom und schreibt: “…und zwar auf dem Piazza di Monte Citorio.  Im Hintergrund sieht man den Obelisk Solare und den Palazzo Montecitorio.” Muss ich unbedingt auch mal hin.

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SiM #558 – Vor der Sommerpause

Ich weiß ich weiß ich weiß ich weiß – ich hab einen Monat nix getan. Wobei – so ganz richtig ist das ja nicht. Ich habe viel getan – aber keine Podcasts für SiM produziert! Daher hab ich heute mein Aufnahmegerät mal mit ins Auto genommen und melde mich daher mal nicht aus dem Schrank, sondern von dort. Hört selbst, ich bin zu faul für Shownotes…

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SiM war in Indonesien

Gili Air, Lombok, IndonesienWenn mich solche Fotos erreichen, werde ich normalerweise neidisch. Jetzt denke ich mir nur: Da ist es bestimmt schön kühl. Na gut, das ist übertrieben, aber am Strand weht wenigstens ein klein wenig Wind, oder nicht? Dieses Foto jedenfalls hat mir Morris geschickt, und kurz und knapp schreibt er dazu: “SIM war mit mir auf Gili Air bei Lombok, Indonesien!” Sehr entspannt. Und ich bekomm jetzt Lust auf Saté-Spieße!

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Filmfest München 2010

Und schon ist es wieder vorbei. Bei hochsommerlichen Temperaturen (ich wünsche mir nach wie vor ein Filmfest im November!) jeden Tag ab ins runtergekühlte CinemaxX – nachdem das Forum am Deutschen Museum dicht gemacht hat. Wie immer erstaunt hat mich, dass ich fast unüberlegt in Filme gelaufen bin – und alle waren fantastisch. Kompliment an das Team des Filmfestes, das ist wirklich eine Leistung. Übrigens gab es bei Bayern2 eine gute Reportage über “Hinter den Kulissen” des Filmfestes, hier zu hören:

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Hier wie im vergangenen Jahr auch meine Kurzzusammenfassung der Filme, die ich gesehen habe:

Michael MittermeierThis Prison Where I Live: Dokumentarfilm mit Comedian Michael Mittermeier. In Burma (Myanmar) sitzt ein Komiker in Haft. Für 59 Jahre zunächst, dann verkürzt auf “nur” 33. Wegen politisch-kritischer Bemerkungen, die sich an die Militärdiktatur richteten. Vor drei Jahren wurde dieser Komiker namens Zarganar (Pinzette) noch vom britischen Filmemacher Rex Bloomstein interviewt – und aus diesem Material entstand der erste Teil der Doku. Im zweiten Teil reist Michael Mittermeier mit dem Team nach Burma und wandelt auf den Spuren des charismatischen und humorvollen Inhaftierten. Auch wenn es mich mehr gefreut hätte, Mittermeier in Deutsch zu hören (gerade in emotionalen Momenten fehlt ihm in der englischen Sprache einfach das richtige Wort), geht die Doku sehr nahe – und macht darauf aufmerksam, wie es in anderen Ländern um die Meinungsfreiheit steht. Und wie gut wir es eigentlich haben. Wichtig ist, auf diesen Fall aufmerksam zu machen – näheres unter freezarganar.de. Mittermeier und Bloomstein waren übrigens in München mit dabei und standen nach dem Film Rede und Antwort.

TetroTetro: Der neue Film von Francis Ford Coppola, diesmal ohne große Studiounterstützung realisiert, in Eigenfinanzierung. Der erste Film von Coppola nach 1974, bei dem er auch das Originaldrehbuch schrieb – angeblich mit autobiographischen Zügen. Es geht um den 17-jährigen Bennie, der sich auf die Suche nach seinem älteren Bruder in Buenos Aires macht. Der hat sich dereinst abgesetzt und will mit der Familie nichts mehr zu tun haben – vor allem nicht mehr mit dem egozentrischen und überaus erfolgreichen Vater (gespielt von Klaus Maria Brandauer). Der Film ist in schwarz-weiß gedreht, nur einzelne Rückblicke sind in Farbe. Allein das schon ein wirkungsvoller Effekt. Dazu noch brilliante Schauspieler, allen voran Vincent Gallo (der unglaubliche Ähnlichkeit zu Bela B. von den Ärzten hat) als älterer Bruder Tetro. Dann noch viele spanische Dialogteile, ohne Untertitel in dieser Fassung. Mir hat der Film sehr gut gefallen, ein Drama um Familie, Liebe und Gefühle. Ein Meisterwerk.

BaliboBalibo: Und noch mehr Schwerverdauliches. Mitte der 70er-Jahre machten sich fünf australische Journalisten auf dem Weg nach Osttimor. Dort wollten sie über die Invasion durch indonesische Truppen berichten. Sie kehrten nie zurück. Ein weiterer Journalist macht sich auf die Suche – und erlebt Schreckliches. Die Kamera ist ihm bei seiner Recherche dicht auf den Füßen. Auch wenn Balibo ein Spielfilm ist, beruht er auf einer wahren Geschichte. Und die zeigt mal wieder, wie erschreckend wenig man vom anderen Ende der Welt eigentlich weiß. Hier eine Rüge an das CineMaxX: Als der Abspann gerade lief kam ein anzugtragender Wichtigtuer mit Knopf im Ohr rein und flötete ein fröhliches: “Bitte mal den Saal freimachen!”. Das geht gar nicht!!! Sonst war das CineMaxX-Personal extrem freundlich, wie ich finde, und man durfte endlich auch mal eine “kleine” Cola trinken (0,5 Liter gibt’s sonst nur für Kinder)…

BrothersBrothers: Remake eines dänischen Filmes. Es geht um zwei Brüder – einen Loser (Jake Gyllenhaal) und einen Winner (Tobey Maguire). Der Winner ist beim Militär, hat eine bildschöne Frau (Natalie Portman) und zwei Kinder. Der Loser kommt gerade aus dem Gefängnis. Spannung gibt es also eigentlich schon genug, vor allem weil der trinkende Vater die Jungs immer wieder an ihre Rollen erinnert. Dann wird der Winner aber nach Afghanistan geschickt – und nach einem Hubschrauber-Abschuss für tot erklärt. Der Loser übernimmt seinen Platz – kümmert sich um die Familie, wird verantwortungsbewusst und liebenswert. Doch dann taucht der “Tote” wieder auf und alles läuft aus dem Ruder. Eine sehr realistische Geschichte, wie ich glaube: Man kann nur ahnen, wie viele Männer kaputt aus dem Krieg heimkehren und sich nicht mehr eingliedern können. Erstaunlich gut gespielt von Maguire, dem ich ehrlich gesagt noch nie was zugetraut habe. Meiner Meinung nach ein Oscarkandidat.

Das letzte SchweigenDas letzte Schweigen: Ein deutscher Spielfilm mit Wotan Wilke Möhring in einer der Hauptrollen. Hier gab’s leider eine Tonpanne – so dass wir die ersten 10 Minuten zwei Mal sehen mussten. Mussten deswegen, weil gerade hier eine schreckliche Szene vorkommt – ein kleines Mädchen wird vergewaltigt und getötet. Genau darum geht es: Um Pädophilie. Darum, dass die Täter auch Opfer sind. Darum, dass sie das Leben der Kinder und ihrer Familien zerstören. Für immer. 23 Jahre später geschieht an der identischen Stelle ein fast identischer Mordfall – die Polizei ermittelt auf Hochtouren. Und nur wir Zuschauer wissen, wie es wirklich war. Ein Film mit beeindruckenden Bildern, ohne Zeigefinger, dennoch mit viel “Message” und vor allem ein Film, der mit wenigen Worten unendlich viel sagt.

The People vs. George LucasThe People vs. George Lucas: Schon aufgefallen, dass alle Filme bis jetzt Tragödien waren? Als Abschluss hatte ich mir zum Glück noch etwas lustigeres augesucht, und zwar diesen Dokumentarfilm. Filmemacher Alexandre O. Philippe (anwesend) hat 3,5 Jahre lang daran gearbeitet, und über 600 Stunden Material gesichtet. Entstanden ist ein 90-minütiger Film, in dem es vor allem um den Fankult rund um “Star Wars” geht. Gezeigt werden Dutzende von Interviews, dazu noch Fan-Filme, nachgestellte Szenen und ähnliches. Hauptdiskussionspunkte: Ist George Lucas total abgehoben? Und: Darf er seine Filme von damals in einer (auch inhaltlich) bearbeiteten Fassung unters Volk bringen? Und vor allem: Gibt es einen Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Star Wars-Generation? Ein Film, das häufig zum Schmunzeln, hin und wieder zum Nachdenken und vor allem zum Kopfschütteln einlädt, angesichts der über-enthusiastischen Fans. Was für ein genialer Schachzug des Filmemachers: Alle Fans müssen in diesen Film rennen!

Fazit: Ein tolles Filmfest. Ein blöder Zeitpunkt (heißeste Woche des Jahres plus Fußball-WM).

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Häkeln mal anders!

Ich hab ja vor einiger Zeit angefangen, zu häkeln. Ein einfaches Muster krieg ich mittlerweile auch super hin, wobei ich jetzt eine englische Anleitung für was Neues habe und die kapier ich leider überhaupt nicht. Aber das ist jetzt nicht das Thema – Polly hat mir den Link zu Jo Hamilton Art geschickt. Schaut Euch das mal an – der Mann häkelt Porträts!!! Unglaublich…

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